Lizenzbedingungen IT-Inventar
Endbenutzer-Lizenzvertrag (EULA) der IT4Log GmbH, Autokaderstraße 29/BT 1, 1210 Wien · FN 526100 b, HG Wien
1. Geltung
Diese Lizenzbedingungen gelten für das Programm »IT-Inventar« samt Inventar-Client (InventarClient.exe) und Hilfe (im Folgenden »Programm«). Ergänzend gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der IT4Log GmbH, Teil A (Lizenz- und Nutzungsbedingungen für Software, V 1.3 vom Oktober 2026) und Teil B (Ergänzende Bedingungen für Kauflizenzen, V 1.0 vom Oktober 2026), jeweils in der bei Erwerb der Lizenz gültigen Fassung, abrufbar unter www.it4log.com/agb.html. Soweit diese Lizenzbedingungen abweichen, gehen sie den AGB vor.
Das Programm zeigt diese Bedingungen beim ersten Start und bei jeder neuen Fassung an; genutzt werden kann es erst nach ausdrücklicher Zustimmung. Das Programm speichert dazu Fassung, Datum, Programmversion und Windows-Benutzernamen auf dem Rechner. In Unternehmen kann ein Administrator für alle Benutzer eines Rechners zustimmen; er erklärt damit, dazu für den Lizenznehmer berechtigt zu sein.
2. Lizenz, Geräte und Arbeitsplätze
Das Programm wird als Kauflizenz überlassen. Die Lizenzdatei nennt den Lizenznehmer, die Höchstzahl der Geräte, die freigegebenen Rechner und das Wartungsende.
Geräte: Gezählt werden alle Geräte in der Inventardatenbank – Rechner, Server, Drucker, Router, Switches und sonstige Netzwerkgeräte, aktive wie inaktive. Ist die Höchstzahl erreicht, nimmt das Programm keine neuen Geräte mehr auf; bereits erfasste Geräte werden weiter aktualisiert. Die Höchstzahl gilt für alle Inventardatenbanken des Lizenznehmers zusammen; die Geräte dürfen nicht auf mehrere Datenbanken verteilt werden, um sie zu umgehen. Das Programm rechnet dazu die Geräte aller Datenbanken zusammen, die auf einem Rechner geöffnet wurden; Datenbanken, die noch genutzt werden, dürfen nicht ausgetragen werden.
Arbeitsplätze: Je Arbeitsplatz wird ein Rechner über seine Rechner-ID freigegeben, auf dem das Programm als Vollversion genutzt werden darf. Eine gemeinsame Datenbank auf SQL Server lässt sich ab einer Lizenz für 50 Geräte einrichten; eine bereits eingerichtete bleibt auch bei einer kleineren Lizenz nutzbar. Arbeiten mehrere Administratoren mit einer gemeinsamen Datenbank, braucht jeder ihrer Rechner eine Freigabe. Für einen weiteren oder einen geänderten Rechner stellt IT4Log eine neue Lizenzdatei aus, die die bisherige ersetzt.
Inventar-Client: Der Lizenznehmer darf den Inventar-Client auf beliebig vielen seiner eigenen Geräte einsetzen. Die damit erfassten Geräte zählen, sobald sie in die Inventardatenbank übernommen werden.
Ist in der Lizenzdatei ein Ablaufdatum eingetragen (z. B. bei Test- oder Mietlizenzen), endet das Nutzungsrecht mit diesem Tag; das Programm läuft danach als Demo-Version.
3. Lizenzprüfung
Abweichend von AGB Teil A Punkt 3 prüft das Programm die Lizenz ausschließlich lokal: Die Lizenzdatei ist digital signiert, das Programm prüft die Signatur und vergleicht die freigegebenen Rechner-IDs mit der des Rechners. Es gibt keine Online-Aktivierung und keine Abfrage bei einem Lizenzserver; Lizenzdaten werden nicht an IT4Log übertragen.
Die Rechner-ID wird aus der Installationskennung von Windows abgeleitet und lässt keinen Rückschluss auf Personen oder Inhalte zu. Sie bleibt bei Austausch von Hardware gleich und ändert sich, wenn Windows neu installiert wird.
Lizenzdateien dürfen nicht verändert, weitergegeben oder für nicht freigegebene Rechner verwendet werden. Eine veränderte Lizenzdatei ist ungültig.
4. Wartung und neue Versionen
Bis zum Wartungsende, das in der Lizenzdatei eingetragen ist, darf der Lizenznehmer alle neu erscheinenden Versionen als Vollversion nutzen. Maßgeblich ist das Erscheinungsdatum der Version, das sich aus der unter Hilfe › Info angezeigten Versionsnummer ergibt (Jahr.Monat.Tag des Jahres).
Versionen, die bis zum Wartungsende erschienen sind, darf der Lizenznehmer unbefristet weiter nutzen. Versionen, die danach erscheinen, laufen ohne verlängerte Wartung nur als Demo-Version.
Das Programm erinnert 30 Tage vor dem Wartungsende in der Statusleiste daran. Nach einer Verlängerung erhält der Lizenznehmer eine neue Lizenzdatei.
5. Netzwerkzugriffe
Das Programm verbindet sich nur mit den Zielen, die der Lizenznehmer angibt: Geräte im eigenen Netz (WMI, Remoteregistrierung, SNMP, Ping), Active Directory, Ablageordner und gegebenenfalls ein SQL Server. Außer der Update-Abfrage (unten) nimmt es keine Verbindung zu IT4Log oder Dritten auf.
Update-Abfrage: Beim Start fragt das Programm höchstens einmal am Tag bei update.it4log.com an, ob eine neue Version vorliegt. Übertragen werden dabei nur Programmname und Versionsnummer sowie die technisch unvermeidlichen Verbindungsdaten (insbesondere die IP-Adresse), keine Lizenz-, Inventar- oder Benutzerdaten. Ohne Internetverbindung unterbleibt die Abfrage. Updates werden nicht automatisch installiert; das Programm zeigt nur einen Hinweis. Die Abfrage lässt sich unter Hilfe › Automatisch nach Updates suchen jederzeit abschalten.
Der Lizenznehmer darf nur Netze und Geräte abfragen, für die er berechtigt ist. Netzwerk-Scans und Zeitpläne laufen mit den Rechten des angemeldeten Windows-Benutzers bzw. mit den Zugangsdaten, die der Lizenznehmer eingibt.
6. Daten des Lizenznehmers und Datenschutz
Das Programm speichert die Inventardaten in einer Datenbank, die der Lizenznehmer wählt (Datei im Benutzerprofil oder eigener SQL Server), sowie Einstellungen, Protokolle und Fehlerprotokolle im Benutzerprofil des Rechners. Für die Geräteanzahl der Lizenz führt es auf dem Rechner eine Liste der benutzten Datenbanken (Ort und Anzahl der Geräte, ohne Inventardaten). Keine dieser Daten wird an IT4Log oder Dritte übertragen. Fehlerprotokolle enthalten nur technische Angaben, werden nach 90 Tagen gelöscht und nur dann an IT4Log übermittelt, wenn der Lizenznehmer sie selbst schickt.
Inventardaten enthalten personenbezogene Daten, etwa angemeldete Benutzer, Rechnernamen und die installierte Software, sowie vertrauliche Angaben wie Produktschlüssel. Für ihre Verarbeitung ist allein der Lizenznehmer verantwortlich (Art. 4 Z 7 DSGVO), einschließlich der Information seiner Mitarbeiter und einer gegebenenfalls nötigen Zustimmung des Betriebsrats (insbesondere §§ 96 und 96a ArbVG). IT4Log erhält keinen Zugriff auf diese Daten.
Kennwörter speichert das Programm nur, wenn der Lizenznehmer es ausdrücklich wählt (SQL-Server-Anmeldung, SNMP-Zugangsdaten in Zeitplänen), und dann mit der Datenschutz-API von Windows verschlüsselt, lesbar nur für den Windows-Benutzer, der sie eingetragen hat.
Für die Sicherung seiner Datenbank ist der Lizenznehmer selbst verantwortlich (AGB Teil A Punkt 8).
7. Demo-Version
Ohne gültige Lizenz läuft das Programm als Demo-Version mit allen Funktionen außer der gemeinsamen Datenbank auf SQL Server, aber höchstens 5 Geräten in der Inventardatenbank. Die Demo-Version dient ausschließlich der Erprobung und wird ohne Gewährleistung und ohne Anspruch auf Support überlassen.
8. Hinweis zu den Ergebnissen
Was das Programm erfasst, hängt davon ab, was die Geräte über WMI, Registrierung, SNMP oder den Inventar-Client preisgeben. Nicht erreichbare, abgeschirmte oder falsch konfigurierte Geräte fehlen oder werden unvollständig erfasst; Angaben wie Hersteller, Modell, Seriennummer oder Betriebssystemname übernimmt das Programm so, wie die Geräte sie melden.
Die Softwareübersicht zeigt, was in der Registrierung als installiert eingetragen ist. Sie ist eine Arbeitshilfe und kein Nachweis gegenüber Softwareherstellern; ob der Lizenznehmer die Lizenzbedingungen anderer Hersteller einhält, beurteilt das Programm nicht.
9. Komponenten Dritter
Das Programm enthält Komponenten anderer Hersteller, für die deren Lizenzbedingungen gelten. Sie dürfen nur zusammen mit dem Programm genutzt werden.
- Microsoft .NET-Laufzeit, Microsoft.Data.Sqlite, Microsoft.Data.SqlClient, System.Management, System.DirectoryServices – MIT-Lizenz
- Microsoft .NET Framework 4.8 (Inventar-Client) – Lizenzbedingungen von Microsoft
- DevExpress WinForms-Steuerelemente – lizenziert an IT4Log, Weitergabe als Teil des Programms
- Microsoft Edge WebView2 – Lizenzbedingungen von Microsoft
- SQLite – gemeinfrei (Public Domain)
- #SNMP Library (Lextm.SharpSnmpLib) – MIT-Lizenz
10. Schlussbestimmungen
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag wird die ausschließliche Zuständigkeit des für 1210 Wien sachlich zuständigen Gerichtes vereinbart. Ist der Lizenznehmer Verbraucher im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes und hat er im Inland seinen Wohnsitz, seinen gewöhnlichen Aufenthalt oder seinen Beschäftigungsort, gilt für Klagen gegen ihn § 14 KSchG; zuständig ist dann das Gericht, in dessen Sprengel einer dieser Orte liegt.
Im Übrigen gelten die Schlussbestimmungen der AGB Teil A.
11. Fassungen
Maßgeblich ist die Fassung, die mit der jeweiligen Programmversion ausgeliefert wurde und unter Hilfe › Info › Lizenzbedingungen angezeigt wird. Die aktuelle Fassung finden Sie unter www.it4log.com/it-inventar-lizenzbedingungen.html, frühere Fassungen bleiben dort abrufbar:
- Fassung 1.0 vom Oktober 2026